Der echte Baldrian (Valeriana officinalis) ist die eigentliche Heilpflanze unter den vielen Arten der Gattung Valeriana. Der Baldrian wächst an Gräben und Ufern, gedeiht aber auch auf trockenem Boden. Valeriana officinalis blüht von Mai bis in den September leicht rosarot. Die faustgroßen Blütendolden sitzen auf langen, hohen Stielen. Die Blättern von Valeriana officinalis sind handgroß, gefiedert und umschließen den Stängel kelchförmig.
Baldrian ist eine sehr anspruchslose Staude, die im Garten kaum Arbeit verursacht. Sie wächst in der prallen Sonne ebenso wie im Halbschatten und kann sowohl auf trockenem als auch auf feuchtem Boden prächtig gedeihen.
In den Wurzeln stzeckt die auf den menschen beruhigend wirkende Substanz, die deshalb seit Jahrhunderten bei Schalflosigkeit, nervösen Zuständen und Herzbeschwerden verordnet wird.
Hexenkraut wurde im Mittelalter der Baldrian bei uns genannt, weil er mit seiner für den Menschen beruhigenden, Katzen aber geradezu in einen Rausch versetzenden Wirkung den Menschen unheimlich erschien. Auch der Name Katzenkraut ist damit erklärt. Die sonst so vornehmen Tiere benehmen sich wie toll, wenn sie nur den Geruch von Baldrian in die Nase bekommen. Sie fressen sowohl Blätter und Blüten der Staude als auch die Wurzelstöcke.
| Standort: |
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¡ - €w, FR2 |
| Höhe: |
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100 cm |
| Blütezeit: |
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VI-VIII |